Für das ILE Abteiland – Gemeinsam Richtung klimafreundliche Wärmeversorgung
Die Stadt Hauzenberg hat zusammen mit den Gemeinden Breitenberg, Jandelsbrunn, Neureichenau, Obernzell, Sonnen, Thyrnau und Waldkirchen im Rahmen einer interkommunalen Zusammenarbeit eine kommunale Wärmeplanung erarbeitet.
Ziel ist die Entwicklung einer langfristigen Strategie für eine sichere, bezahlbare und klimafreundliche Wärmeversorgung in der Region.
Die kommunale Wärmeplanung bildet die Grundlage für den schrittweisen Umbau der Wärmeversorgung hin zu einer treibhausgasneutralen Zukunft. Hierfür wurden zunächst die aktuelle Wärmeversorgung und der bestehende Wärmebedarf in den beteiligten Kommunen umfassend analysiert. Ergänzend erfolgten eine Energie- und Treibhausgasbilanz sowie deren räumliche Darstellung. Darauf aufbauend wurden Potenziale zur Energieeinsparung sowie lokale Möglichkeiten zur Nutzung erneuerbarer Energien untersucht.
Ein besonderer Schwerpunkt lag auf der Identifizierung von zwei bis drei Fokusgebieten, für die konkrete und räumlich verortete Umsetzungspläne erarbeitet wurden. Darüber hinaus wurden relevante Akteure und Verwaltungseinheiten in den Planungsprozess eingebunden. Ein begleitendes Controlling sowie eine Kommunikations- und Verstetigungsstrategie sollten sicherstellen, dass die Ergebnisse langfristig in die kommunale Entwicklung einflossen.
Die Gemeinde Jandelsbrunn stellte stellvertretend für die Kommunen der ILE Abteiland den Förderantrag und erhielt hierfür einen Zuwendungsbescheid. Das Projekt wurde ursprünglich für den Zeitraum vom 01.11.2024 bis 31.10.2025 bewilligt. Auf Antrag der Gemeinde Jandelsbrunn wurde der Bewilligungszeitraum im Jahr 2025 verlängert und endet am 30.06.2026.
Die Maßnahme wird im Rahmen der Kommunalrichtlinie durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWE) gefördert. Projektträger ist die Zukunft – Umwelt – Gesellschaft (ZUG) gGmbH - https://www.z-u-g.org/. Die Förderung erfolgt im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative (NKI) - https://www.klimaschutz.de/kommunalrichtlinie.
Mit der Nationalen Klimaschutzinitiative initiiert und fördert die Bundesregierung seit 2008 zahlreiche Projekte, die einen Beitrag zur Senkung der Treibhausgasemissionen leisten. Ihre Programme und Projekte decken ein breites Spektrum an Klimaschutzaktivitäten ab: Von der Entwicklung langfristiger Strategien bis hin zu konkreten Hilfestellungen und investiven Fördermaßnahmen. Diese Vielfalt ist Garant für gute Ideen. Die Nationale Klimaschutzinitiative trägt zu einer Verankerung des Klimaschutzes vor Ort bei. Von ihr profitieren Verbraucherinnen und Verbraucher ebenso wie Unternehmen, Kommunen oder Bildungseinrichtungen.
Förderkennzeichen: 67K29064